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| Kunst Raum |
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Montags geschlossen oder freier Eintritt Die Museumslandschaft der internationalen Kulturmetrople Köln wird ausgerechnet in einer Zeit ohne öffentliches Geld durch eine überraschende Vielzahl ehrgeiziger Neu- und Umbauprojekte massiv verändert.In nur einer Dekade wurden das neue Wallraf Richartz Museum und das Olympia Museum eröffnett, das EL-DE Haus umgebaut, der Kölner Kunstverein abgerissen, am neuen Diözesanmuseum von P.Zumthor gebaut, das Museum Ludwig von R. Kohlhaas verändert, das Rautenstrauch-Jost-Museum durch Neubau aus der Hochwassernähe gerettet, das Haus und Museum der jüdischen Gemeinde geplant und auf dem kommerziellen Erfolg des Infotainment-Schokoladenmuseums als sinnliche Ergänzung das Duftmuseum visioniert. Wenn der Blick vom Großraum Köln nur minimal auf den Ballungsraum Rheinland erweitert wird, ergibt sich auf einer Strecke die weniger als 100 km reicht, eine Landschaft, die im Süden mit der Museumsmeile der Bundesstadt Bonn beginnend in Köln ihr geografisches Zentrum hat und im Norden von der international bedeutsamen Museums-, Galerie- und Akademie Szene der Landeshauptstadt Düsseldorf begrenzt wird. Ergänzend zur räumlichen Situation reicht die Zeitachse vom ur- und frühgeschichtlichen Neandertal Museum über das antike Römisch Germanische Museum, mittelalterlich sakrale Kunst zu Klassikern der Moderne in Architektur und Sammlung. In diesem vielschichtigen Entwicklungsprozess wurden etliche Diskussionen über Form und Aufgabe von Museen geführt. Zeit und Grund genug also sich einmal der andern Seite zuzuwenden. Beginnend mit Arbeiten im Museum Ludwig und Walraf-Richartz-Museum stellt Helge Schlaghecke eine fotografische Langzeitstudie über die Funktion und Alltagsseite der Museen an. Personal und Gegenstände ohne die weder Museumsarchitektur noch Ausstellung funktionieren kann, werden mittig fotografiert und ikonisiert.
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![]() Wallraf-Richartz-Museum Köln |
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| Copyright by Helge Schlaghecke in 2003 <Drucken> | ||||||||||||